der mensch im spiegelbild, verdoppelt, verdreifacht, vermehrfacht. die bewegungen aufgespalten, von allen seiten sichtbar und doch nie greifbar.
«Je ne veux pas gagner ma vie, je l’ai.» Boris Vian, L'écume des jours
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5/17/2013
4/28/2013
late spring
"Das Leben ist einfach, die Menschen komplizieren es ständig, indem sie das ruhige Wasser aufwühlen."(Gilles Deleuze zitiert in "Das Zeit-Bild" aus Akibiyori (Late Automn, 1960) von Yazujiro Ozu)
"La vie est simple et l'homme ne cesse de la compliquer en agitant l'eau dormante" (Deleuze cite les trois compères dans Fin d'Automne de Yazujiro Ozu)
3/11/2013
pour accompagner truffaut
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| jean seberg et jean-paul belmondo, à bout de souffle, via letter to jane |
"Il s'agit en somme d'apporter sa petite contribution à l'art de son temps." voici la sienne
2/09/2013
absolument rien à voir
mais quand même, les deux images ont appeler à une connexion visuelle immédiate.
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| Sleep, Gustave Courbet, 1866, Petit Palais–Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris, Paris |
ci dessus une image au sujet de la publication dangerous women chez flammarion. louise bourgeois à ce sujet: "the desire to please is the motivation and there are no rules."
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| Delphine Seyrig dans L'année dernière à Marienbad |
la femme sur le lit, une image qui domine l'histoire visuelle, non seulement celle du cinéma. objet de désire, d'amour, de mystère, de fascination, mais aussi l'objet d'une vision masculine de la muse et de la femme fatale, volontaire ou non.
11/30/2012
féminin & masculin
11/27/2012
la femme nikita
charakterentwicklung war zwar nicht luc bessons größte stärke -er selbst wirkt auch mehr wie ein gefühlsarmer tollpatsch- doch kult bleibt nikita trotzdem (gerade der in blau getauchte einmarch zu beginn, besson hilft gerne mit farben nach), auch garderobentechnisch, für alle die dem 80s(film 1990)-schick hinterhertrauern.
11/16/2012
11/08/2012
Moment im Film - aus der FIlmstilldose #2
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| Isabelle Huppert dans La dentellerie, Claude Goretta, 1977 |
in diesem Punkt stehe ich zu meiner Altmodigkeit, es gibt nichts Schöneres, als den Briefkasten zu öffnen und frische, handgeschriebene und -versandte Post herauszufischen, noch dazu, wenn es sich um einen solchen Schatz wie einen DIN-A4 Umschlag voller allter Filmstills handelt. Ich werde mich durch die Fundstücke "sehen", hier aber schonmal ein Lieblingsbild, Isabelle Huppert in jungen Jahren in Claude Gorettas Die Spitzenklöpplerin (La dentellerie) aus dem Jahr 1977. Das Bild könnte auch Claudi Nori in Italien aufgenommen haben.
10/10/2012
never open the door oder satanische abendunterhaltung
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| mia farrow in rosemary's baby |
mit roman polanskis rosemary's baby aus dem jahr 1968. was ganz harmlos beginnt, steigert sich im laufe des films zu realem horror. mia farrow als braut des teufels, umgeben von satanisten, die alle so wunderbar überschminkt und hysterisch gekleidet sind. überhaupt sind es gerade solche details die den film auch ausmachen. man öffne niemals verrückt aussehenden alten damen die tür, soviel ist klar...
8/01/2012
7/18/2012
zufällig / par hasard
6/05/2012
l'intensité du regard féminin
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| harriet anderrson in ingmar bergmanns "summer with monika", 1953 |
the criterion collection montre les plus beaux portraits d'actrices. un seul regard suffit pour...
5/18/2012
mehr
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| August Diehl in "Was nützt die Liebe in Gedanken", Achim von Borris, 2004 |
mehr filme sehen und das nicht nur aus aktuellem cannes-anlass, sondern um mehr geschichten zu sehen, mehr gutes oder schlechtes, mehr bewegtbild, mehr bewegte zeit. also fange ich damit an, in den letzten jahren erstellte filmlisten und meine festplatten-videothek abzuarbeiten. viele filme habe ich dabei von ich weiß nicht mehr wem ich weiß nicht mehr wann erhalten. heute habe ich mir unter den deutschen filmen was nützt die liebe in gedanken herausgesucht. ein leichter und auch schöner film, wenn es auch um tod und selbstmort junger romantiker geht. es spielen die deutschen klassiker mit: august diehl, daniel brühl, anna maria mühe und jana pallaske. achim von borries verfilmt die wahre begebenheit des selbstmörderclubs, den die figuren von brühl und diehl im berlin ende der 20er jahre gegründet haben. ist man am höchsten punkt der gefühle angelangt, soll man die welt verlassen, das schwören sie sich und all diejenigen mit sich ziehen, die für das ende des glücks verantwortlich sind. leicht ist der film auch, weil er nicht in zeitclichés verfällt und die historische kulisse allzu künstliche nachzuzeichnen versucht. bei den schauspielern hebt sich eindeutig august diehl ab, daniel brühl, wenn er auch sehr gut in seine rolle passt, hat mir zu sehr diesen typischen dackelblick. aber gut, er bleibt mit dem gesicht halt der all time gute junge, kann er ja auch nix für. und dann sind da noch die farben, sepiastichig aber nicht zu sehr, neblig aber nicht zu viel, es bleibt genug raum, sich die gedanken und emotionen der jungen leute vorzustellen, die noch nicht so recht wissen, was das bedeutet, liebe und leben. august diehl kommt demnächst übrigens in einer recht ungewöhnlichen kombination auf die filmleinwand, an seiten von charlotte gainsbourg und pete doherty (ja, der trunkenbold wird jetzt auch filmstar. er wäre vom typ her auch ideal für die rolle eines idealistischen romantikers) in bekenntnisse eines jungen zeitgenossen, eine verfilmung des autobiografischen romans von alfred de musset.
2/29/2012
come to the ...
das ist das gute am Filmstudium, man sieht Filme, die man schön längst einmal sehen wollte, es jedoch noch nicht getan hat. Ce soir Cabaret von Bob Fosse, DAS Musical der 70er, das in perfekt choreographierten Szenen und überhaupt perfekti choreographierten Bildmontage (die für sich schon Bände sprechen) die Liebesgeschichte der Kabaret-Sängerin Sally Bowles und des englischen Studenten Brian Roberts im Berlin der 1931. Deutschland in den 30ern, das impliziert auch den Aufstieg der Nazis, den Fosse auf unterschiedlichen Wege verdeutlicht, Parallelmontagen, in den Kabarat-Nummern und durch stillartige Momente, in denen die Menschen wie eingefroren wirken. Man erwartet den ganzen Film über den großen Clash, aber der bleibt aus und es ist auch gut so. Die aufsteigende macht und die Propaganda Folgen werden auch so mehr als deutlich.
Dazu kommt Preppystile, eine herrlich exzentrische Liza Minelly und ihr indead very british Gegenpart Michael York...
1/26/2012
"kino der sensation"
die "ästhetik der senstaion" ist nicht nur das, was gilles deleuze in seinen filmtheorien für ein kino der körperlichen erfahrung entwickelt. es ist auch das, was der französische regisseur philippe grandrieux wie kein anderer in die tat umsetzt. ob er selbst daran gedacht hat, weiß ich nicht. sicher ist aber, dass grandireux eine haptische ontologie des bildes schafft, in der sich der kinematografische körper, so wie deleuze ihn versteht, durch den reinen affekt (und damit sind nicht affektionen und basisaffekte gemeint wie freude, neugiere, ekel oder angst) offenbart. thomas morsch schreibt dazu: "in ihrer eigentümlichen position zwischen organischem pulsieren, materieller dichte, körperlicher konkretion und energetischer abstraktion markieren seine bilder ein ganz eigenes feld des sehens, in dem wahrnehmung und affekt direkt miteinander kommunizieren."
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| © grandrieux.com |
versteht mandie handlung von"la vie nouvelle" (2002)? ich bin mir nicht sicher, aber das ist auch nebensächlich. beziehungen, geschichten, clichés, all das ist nicht mehr relevant. dabei läuft man gefahr sich zu verlieren und an den bildern zu stoßen, aber wenigstens dringt das bild durch den körper. und anna mouglalis ist tout simplement...
zusatz: aber mal was ganz anderes, so gut deleuze hier auch passt, wann bezieht er sich eigentlich auf den zuschauer? das kino ist körper, très bien, und was macht mein körper damit?
zusatz: aber mal was ganz anderes, so gut deleuze hier auch passt, wann bezieht er sich eigentlich auf den zuschauer? das kino ist körper, très bien, und was macht mein körper damit?
10/28/2011
8/07/2011
ohne ende
bei einem nicht enden wollenden durchstöbern meiner abgespeicherten tanzvideos fiel mir folgendes auf. natürlich, der mythische white nights beginnt mit le jeune homme et la mort von roland petit, auch wenn mir das original bei weitem besser gefällt. noch dazu sind sich rudolf noureev und mikhail barychnikov nicht unähnlich.
4/07/2011
2/04/2011
film en details
war das eine freude, Bonnie und Clyde, das gefürchtete, gejagte und eigentlich gehetzte gansterpärchen, in aktion zu sehen. der film war arthuer penns (der letztes jahr verstarb) größter erfolg. allerdings hätte ich bonnie nuscheligen südstaatenakzent ohne untertitel nur schwerlich verstanden. von der banjo-musik zu den verfolgungsjaden über die schrullige und nervige lache der frau von clydes bruder spielte sich für mich viel über das gehör ab. und ganz im ernst, wer kann diesen schmalzigen blicken von faye dunnaway und warren beatty schon wiedersstehen, noch dazu sie mit ihrem french-touch, cigarette und baskenmütze...
11/16/2010
licht
gerade habe ich zum erneuten mal Das Mädchen mit dem Perlohrring gesehen, mit Scarlett Johansson und Colin Firth als Johannes Vermeer und ich könnte ihn immer wieder sehen und das Licht, die Farben und die einzelnen Stills, die allesamt wie Gemälde von Vermeer aussehen. eigentlich sehe ich mir filme selten mehrmals an, doch in diesem scheint es jedes mal ein neues detail zu entdecken zu geben.
Johannes Vermeer, 1665. Scarlett Johanssin als das Mädchen mit dem Perlohrring
Johannes Vermeer, 1665. Scarlett Johanssin als das Mädchen mit dem Perlohrring
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