«Je ne veux pas gagner ma vie, je l’ai.» Boris Vian, L'écume des jours
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6/21/2015

take your time



le temps chez anne teresa de keersmaeker sur france inter. "la danse peut articuler un certain questionnement, un étonnement". pour l'expérience collective.

'afterthoughts'

Constant Mouvement is made out of all these little moments in between, of arriving, departing, waiting and falling, the momentum connects them, as you let it come, be and go. It is about listening to this momentum, accepting it, letting it transport you to another level, another texture of the material, playing with the time of the movement, delaying it perhaps, making it quicker or slower, but never stopping it. "TIME TIME TIME, not MATTER" as Maya Deren said.

thoughts after last weeks workshop with keith a thompson at laborgras, berlin.

6/26/2014

gesture dance

Heute, als die letzten Zeilen geschrieben wurden, habe ich mich gefragt, was Filmtanz benötigt, um Filmtanz zu sein. Wieviel Tanz, wieviel tänzerischer Körper muss tatsächlich da sein? Und reicht manchmal nicht auch ein abwesend anwesender Körper?
In jedem Fall entsteht Filmtanz oftmals am Ausgangspunkt der Geste, so wie auch das Kino im Grunde kein Bild ist, sondern Geste und ganz im Sinne Maya Derens können diese Gesten wiederum neu montiert werden, was wäre wenn...daraus etwas neues entstünde.

4/08/2014

irgendwo

zwischen stillstand und bewegung befindet sich der körper. der tanz beginnt erst wenn er endet, ebenso wie auch die bewegung im film enden muss, um wieder zu beginnen, um überhaupt erst bewegungsbild zu sein. still, intervall, schwarz, pause, ein dazwischen an bewegung ruft ein mehr an bewegung und ein stillstand ruft ein mehr an aufmerksamkeit hervor, vor dem nächsten fall, vor dem nächsten straucheln der körper, die sich jedes momentum zu nutzen machen müssen, um den fluss nicht abbrechen zu lassen.

woher das verlangen nach stillstand?

quelque part entre arrêt et mouvement se trouve le corps. la danse ne commence que quand elle s'arrête, tout comme le mouvement du film doit venir à une fin pour reprendre de nouveau, pour être image-mouvement. arrêt, intervalle, noir, pause, "l'entre" du mouvement en appelle à devenir un plus de mouvements et un arrêt appelle à un plus d'attention, avant la prochaine chute, avant le prochain tremblement des corps, qui doivent savoir utiliser à leurs avantage chaque "momentum", à fin que le l'écoulement, le flux ne s'arrêtera jamais. 

3/25/2014

wo fängt Choreographie an?

wo hört Kinematographie auf? oder ist Letzteres auch Ersteres und vice versa? die Graphie beinhalten sie beide.
où commence la chorégraphie? où s'arrête la cinématographie? ce dernier, est-ce égal au premier et vice versa? la graphie leur est propre à tous les deux.
(Alexander Sokourov, "Russian Arc", 2002)

3/22/2014

footage dance *

le grandiose christopher walken, apparemment bientôt en workshop à berlin selon des rumeurs ;)
et en même temps une magnifique found footage chorégraphie
der grandiose christopher walken, bald gibt er Gerüchten zufolge einen Workshop in Berlin ;)
und gleichzeitig ist das eine wunderbare found footage choreographie

cinemat and motion... (= serenitas)

...in his purest form: alfred hitchcock dancing, of course...
Gjon Mili for Life Magazine, 1923
a found écume from found choreography and peter delpeut, reminding us of the importance of serendipity, a term that fits just perfect to this blog, meaning a "fortuitous happenstance" or a "pleasant surprise" to find something you haven't been looking for. 
Voilè d'ou vient la sérénité en français (serenitas = Heiterkeit)

2/24/2014

always forward-walk

Filmstill Walker, Tsai-Ming-liang, 2012 avec Lee Kang-sheng
Ein entschläunigter Körper durchquert die Massen von Hong Kong und sticht doch durch seine minimalisierte Bewegung aus Ihnen heraus. Wie sehr kann man die Bewegung des Gehens herunterschrauben und ist es dann noch Gehen oder nicht eher eine Art Tanz der Langsamkeit?

2/19/2014

Ordnung und Zufall der Bewegung (durch die Geste)

L'Ordre et le hasard du mouvement (par le geste)
John Baldessari, Throwing Four Balls In The Air To Get A Square (1972/73)
Inspirationsquelle: BildBewegung

2/06/2014

today

berlin - blue sky - bright


die Definitionen von Screendance, Filmdance, Choreocinema gehen auseinander, beschäftigt man sich einmal mit der Frage, was denn darin den Tanz und die Bewegung ausmacht. Wer bewegt was und wen? Kann die Bewegung, kann der Tanz auch von ganz alltäglichen Dingen ausgehen? Findet der "Tanz" nur durch die Bildmontage statt? Liz Aggis ließ 2003 Brighton-Beach und verkettet ihre Bilder zu einem Bewegungskarussell. 
Les définitions de Screendance, Filmdance, Choreocinema sont aussi diverses que les dénominations en regardant de plus près la questions ce qui exactement est la danse ou le mouvement au sein du film. Qui fait bouger qui ou quoi? Est-ce que le mouvement, la danse peut venir d'objets de tous les jours? Est-ce que la "danse" peut venir uniquement du montage d'images, du montage imagé? En 2003 Liz Aggis a fait danser Brighton-Beach et relient les images pour un carrousel du mouvement.

2/01/2014

"found choreography"


"To me Bresson is the greatest choreographer of cinema." schreibt Peter Delpeut in seinem Blog Found Choreography, den ich schon vor eingier Zeit vorstellen wollte. Der niederländische Filmregisseur Peter Delpeut, diesjähriger Kurator des Cinedans Tanzfilm Festivals in Amsterdam, einem der größeren Festivals für dieses noch recht kleine Genre, hat auf Einladung des britischen Regisseurs David Hinton (Tanzfilm-, aber nicht nur, Regisseur, der u.a. auch für die Filme der Compagnie DV8 verantwortlich ist), begonnen, nach choreographischen Filmfundstücken zu suchen.
"On a very fundamental level, making a film and making a dance are very similar kind of activity; they're both about giving structure to action. If you think of film as just a formal language, and you forget about the acting and the talking you can look at any film as a kind of dance film," leitet Hinton den Film ein. Was er damit meint, wurde in Delpeuts letztem Eintrag deutlich, in dem er Bresson als den größten Kino-Choreographen bezeichnet (überhaupt, ist Kinematographie, das Aufschreiben, Aufzeichnen von Bewegung nicht der Vorläufer der Choreographie? Bevor man weiß, dass es Tanz ist, ist es eine Bewegung.) Gerade in Pickpocket choreographier Bresson, der seine Schauspieler mehr als Modelle sieht, die er bewegt und benutzt, wie der Maler sein Material.

In seinen vorherigen Beiträgen zeigte Delpeut tanzende Plastiktüten, uninszenierte Inszenierungen und ging und geht der Frage nach, was denn nun Tanz sei. Dabei findet man vor allein eins, eine Poetik der visuellen Bewegung.

1/10/2014

pour la beauté du geste #2

Marina Berio, Family Matter 
"weil etwas, wenn es sich bewegt, wenn es sich bewegen kann, lebt." Maya Deren in einem Brief an James Card, 1955
Die amerikanische Künstlerin Marina Berio hat diesen Gummidruck im Gummibichromatverfahren mit ihrem eigenen Blut hergestellt. Wie das geht, weiß ich auch nicht genau und erinnert mich an ein vampireskes Kunstverfahren, das Jim Jarmusch gefallen könnte. 

"car, quand quelque chose bouge, est capable de bouger, cette chose vit." Maya Deren dans une lettre à James Card, 1955

L'artiste américaine Marina Berio a fait cette gommée bichromatée avec son propre sang. Je ne sais pas exactement comment cela fonctionne, mais c'est un procédé artistique assez vampirique, qui plairait surement à Jim Jarmusch. 

5/17/2013

bewegung im kristall


der mensch im spiegelbild, verdoppelt, verdreifacht, vermehrfacht. die bewegungen aufgespalten, von allen seiten sichtbar und doch nie greifbar.

2/07/2013

***

"Tous les cinéastes ont des corps ou des gestes de prédilection qui disent une sorte de vérité intime sur l'état de leur monde."
Stéphane Bouquet dans l'introduction de l'ouvrage Danse/Cinéma

2/05/2013

dance camera istanbul

la bande annonce du festival de danse/cinéma à istanbul qui a eu lieu en novembre 2012, depuis que j'ai commencé mes recherches à ce sujet je découvre de plus en plus de festivals liant ces deux arts.