«Je ne veux pas gagner ma vie, je l’ai.» Boris Vian, L'écume des jours
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7/28/2015

gravity

from gradiva to gravity, from walking to falling, it's just one step. how much movement do you need to evoke dance, how much stillness can there be, without stoping the movement?
Still/movie for MOTHER
THE BIRTH OF GRAVITY

Directed and photographed by Yuriko Takagi
Cast : Masumi Saito
Editing : Yuriko Takagi, Hayato Ichimura
Sound design : Hayato Ichimura
Music : Michiyo Yagi
Production : Papalagi Cinema

Special thanks : Nakanojyo Town + Kate Friend

2/23/2015

jump in


die Ähnlichkeiten zwischen Maya Deren und Elaine Summers habe ich hier bereits erwähnt. Film ist ein tänzerisches Medium, sagten beide. Ende 2014 verstarb die Mitbegründerin der Judson Church, die ihre künstlerischen Bewegungen ebenso lebte, wie filmte, wie tanzte.

11/14/2014

light-moves through limerick

Nebel, grauer Himmel und Regen...ich war in Irland! In einer alten, zum Tanzsaal und Kino umfunktionierten Kirche fand das Lightmoves Festival for Screendance statt, in und um das Städtchen Limerick, das am Wochenende besonders durch Ruhe und Gelassenheit besticht, aber der erste Eindruck trügt, das Tanzbein zum Junggesellinnen-Abschied wird hinter der Pub-Tür in bestem Häschenkostüm trunken gefeiert. Währenddessen in der Kirche: Körper, Bild und Ton auf der Suche nach neuen Möglichkeiten.


9/14/2014

"Inoron"


Inoron-Three Improvisations ist ein Video des Tänzers Charles Ford, in dem er, so wie Maya Deren es sich immer für ihren Filmtanz gewünscht hat, das volle bewegliche Potenzial seines Körpers nutzt, der gleichzeitig Körper des Filmemachers und des Tänzers ist, um ein Duett mit seiner in der Hand gehaltenen Kamera zu tanzen. Es entwickelt sich eine Intimität zwischen Tanzbewegung und Kamerabewegung. Der Blick von Außen, der ihn filmt, wie er sich filmt, fügt seiner Bewegung einen weiteren Kreis hinzu und ruft eine zweite, äußere Navigation hervor, die den Zuschauer mit einem leichten Schwindelgefühl zurücklässt. Auf der Tonebene begreift man erst nach und nach, dass das Rauschen und Kratzen von den Aufnahmen der Schritte Fords auf den Holzdielen kommen muss. Bild und Ton finden erst langsam zueinander, jedoch auf merklich sensorielle Weise, die den Reiz der körperlichen Wahrnehmung austariert. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie der eigene tanzende Körper im Film gleichzeitig als filmender Körper eingesetzt werden kann und mit der Wahrnehmung spielt und aus dem einstmals stabilen Körper des Tänzers auf der Bühne einen neuen, anders betrachteten und hinterfragten Körper machen kann.

9/13/2014

"union"


Andonis Foniadakis ist ein griechischer Choreograph. Nach Jahren als Tänzer und freier Choreograph gründete er 2003 seine eigene Compagnie, Apotosoma, arbeitet aber immer noch auch für andere Häuser und Compagnien, leert und betritt seit neuestem auch die Filmwelt. 2014 war er als Choreographs für Daran Aronowskys Noah eingestellt. Auf dem diesjährigen Videodance Festival in Le Creusot lief sein Video Union. Ein schwarz/weißes (fast) Kammerspiel der menschlichen Gestik, des Spiels der Mimik zwischen zwei Körpern und des einzelnen bis zum Exzess. Gerade die Wiederholung der Bewegungen macht aus Ihnen im Rhythmus des Anfangs eine Art rituelles Geschehen. Man fragt sich aber auch, in der Nacktheit der Tänzer zum Ende, in dem ihrer Körper in fluoreszierendem Grün und Blau auftauchen, ob die Intention die verschiedenen Phasen einer Beziehung sind, die der Mensch durchläuft. 

8/17/2014

sunday dance


A simple, gentle black and white view of Miamis Dancers, filmed by Dara Friedman  Her lens is eye and body at the same time.

5/25/2014

flickr - filmballett ohne Körper

sich kreuzende lichter und bewegungslinien. das war mal eine taxifahrt. so verschwommen wie der wahlausgang heute, aber vermutlich schöner anzusehen:
croisement de lumières et lignes de mouvements. voilà ce qui était une fois un voyage en taxi et maintenant est aussi flou que le résultat des élections aujourd'hui, mais probablement plus joli à regarder.